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Presse - Kritik - Reaktionen - Feedback
zum BauchLadenTheater

Das BauchLadenTheater spielt seit über einundzwanzig Jahren. Während dieser Zeit gab es so viele Reaktionen auf das Spiel wie es Aufführungen und Zuschauer gab.
Einige - auch alte, jedoch für mich sehr wichtige - dieser Reaktionen möchte ich ihnen hier vorstellen: Reaktionen aus der Öffentlichkeit, aus Fernsehen , Radio und Presse und "intimere" nicht für die große Öffentlichkeit bestimmte Reaktionen aus Schulen von Kindern, die das BauchLadenTheater gesehen haben.

***

Presse "Figurentheatertage Lahr 2010"

Im März 2010 spielte das BauchLadenTheater auf der "PuppenParade", dem größten Figurentheaterfestival Badens in Lahr. Zwei Kritiken und ein Statement des Lahrer Kulturamtsleiters zu kleinen Spielformen, wie das BLT eine ist, können Sie mit Klick auf die Bilder lesen.

Presse BauchLadenTheater Puppenparade Lahr 2010; Lahrer Zeitung
Lahrer Zeitung, 17.03.2010

Kritik BauchLadenTheater; Puppenparade Lahr 2010; Badische Zeitung

Badische Zeitung 13.03.2010


Interview mit dem Kulturamtsleiter der Stadt Lahr

LAHRS KULTURAMTSLEITER GOTTFRIED BERGER
"Mehr Puppen in die Stadt"
Die elfte Puppenparade ist zu Ende gegangen. Das Kulturamt hat ein positives Fazit gezogen: Es gebe einen Trend zum Familienereignis, außerdem stelle man mehr auswärtige Besucher fest. BZ-Redakteur Manfred Dürbeck sprach mit Kulturamtsleiter Gottfried Berger.
BZ: Die Puppenparade ist zu Ende. Die Stadt hat Bilanz gezogen. Warum fällt es so schwer Besucherzahlen zu nennen?
Berger: Die Veranstalter der Puppenparade haben diesmal gemeinsam entschieden, die Besucherzahlen nicht mehr publik zu machen. Einerseits ist durch unsere Mischung eintrittsfreier Open Air-Vorstellungen mit eintrittspflichtigen die Gesamt-Besucherzahl notgedrungen immer eine teils nur geschätzte. Und andererseits haben Zahlen immer die Tendenz, sich über Gebühr in den Vordergrund zu drängen und damit vom Wesentlichen abzulenken. Wer zu sehr auf Zahlen schaut, kann eigentlich kein Bauchladentheater im "Café Süßes Löchle" anbieten. Aber gerade diese Aufführung zeigt, was man dann leicht übersieht: Die besonderen Erlebnisse der Besucher mit dieser wunderschönen, kleinen Spielform. Davon abgesehen: Wir hatten während des Festivals viele ausverkaufte Vorstellungen und eine große Schar begeisterter Zuschauer.

(...)


Lesen Sie das gesamte Statement in der
h

Presse Münchner Merkur: "Der Märchenonkel"

Beitrag des Münchner Merkurs: "Der Mensch des Tages - Der Märchenonkel" MM, am 29. Oktober 2009

Hier ist der Text ...

=== schnipp ===

DER MENSCH DES TAGES, Martin Hinder aus Bergkirchen

Der Märchenonkel

Aus einem Pfirsichkarton macht Martin Hinder ein Meer, aus einem Taschentuch ein Gespenst. Wenn er sein „Bauchladentheater“ aufbaut, gelingt ihm, woran das Fernsehen und die Videospiele immer wieder scheitern: Er regt die Fantasie der Kinder an. Und das ganz ohne Puppen.

Martin Hinder spielt lieber mit Sachen, sagt er und hebt die Mundwinkel. „Männer spielen nicht mit Puppen.“ Es ist einer von diesen Sätzen, die der 55 Jahre alte Pädagoge aus Bergkirchen (Kreis Dachau) gerne sagt, um die Kleinen gleich zu Beginn auf seine Seite zu ziehen. Und dann fesselt er sie - mit einer verrosteten Sichel, Klopapierrollen, einer
in Goldfolie gewickelten Ente, einer Boje, Tüchern in allen möglichen Farben. Es sind Alltagsgegenstände, gefunden irgendwo auf der Müllhalde, gekauft als Sechserpack im Supermarkt oder gleich
aus Brasilien importiert. Hinder packt sie in einen hölzernen Bühnenkasten, den er um den Hals trägt, verwandelt sie in Schiffe. Rutschbahnen, die Nacht, eine Sonne, eine Schlange, einen Palast - und erschafft so eine Märchenwelt, wie Kinder sie heute nur mehr selten erleben. „Die Medien unterfordern sie“, sagt Hinder. „Ich versuche, Bilder in ihren Köpfen zu schaffen.“ Etwa, indem er kleine Krabben in seine Geschichten einbaut, die es als Objekt in seinem Bauchladen gar nicht gibt. „Ich bin nämlich ein schlechter Bastler. Aber es funktioniert auch so ganz gut.“
Seit 21 Jahren besucht Martin Hinder Grundschulen, er spielt in Asylantenheimen und auf Kindergeburtstagen. An die 50 Auftritte stehen jedes Jahr in seinem Kalender. Weil das aber nicht reicht, um die Miete zu zahlen, bastelt er halbtags an einem Katalog für einen namhaften Textilhersteller. Mit dem Bauchladentheater aufzuhören, kommt aber nicht in Frage, sagt er. „Ich liebe das, was ich tue“ - und er liebt es, damit um die Welt zu reisen.
Mit seinem Programm und seinem über 70 Jahre alten Lederkoffer ist Martin Hinder durch Südamerika und durch das Baltikum getuckert. Er war in Israel und in Palästina. Seine Stücke, fünf hat er im Repertoire, kommen zur Not mit einem Minimum an Sprache aus. Die Kinder scharen sich um ihn, wenn er auf einem Dorfplatz im Amazonasgebiet auftritt. Dabei profitiert auch er von den Reisen. Hinder hat ein Indianer-Märchen aus Brasilien mitgebracht, ein anderes, trauriges aus Litauen. Denn eines, sagt er, ist klar: „Ein Bauchladenspieler isst kein Schnitzel und keine Pommes. Er isst Geschichten, um satt zu werden.“ THIERRY BACKES
„Ein Bauchladenspieler isst kein Schnitzel und keine
Pommes. Er isst Geschichten.“
Martin Hinder ist unter Telefon 01631392 19 55 zu erreichen. Im Internet: www.bauchladentheater.de.

=== schnapp ===

Und hier ist der Artikel des
Münchner Merkur vom 29. Oktober 2009 ... zum Nachlesen

Fernseh-Archiv: Das BLT 1992 im Bayerischen Fernsehen ( BR3 )

Das Bayerische Fernsehen drehte 1992 für das Vorabendprogramm einen zehnminütigen Beitrag über das BauchLadenTheater, den sie hier sehen können. Auch wenn dieser Beitrag jetzt fast 16 Jahre her ist - und ich mich als "jungen Hupfer" in dem Film sehe - ist er für mich eine immer noch gültige und gut getroffene Darstellung dessen, was ich mache.

BLT

Den Film über das BauchLadenTheater anschauen ...

Das BauchLadenTheater in BR3 » BLT

Eine Lehrerin zum BauchLadenTheater

"Schon ganz viele Male habe ich mit meinen Klassen das BauchLadentheater von Martin Hinder erlebt. Und immer ist es für mich von neuem ein ganz großes Erlebnis. Mit ganz einfachen Mitteln aber einem großartigen Erzähler, der im Stück genauso präsent ist wie seine „Puppen“. Halt, nein, Puppen sind es eben nicht (das erwarten die Kinder stets), sondern einfache Gegenstände, mit denen er Geschichten erzählt. Dabei vermag er es geschickt die Kinder einzubinden, die vielleicht von ihrer Art her nicht so einfach auf ihren Stühlen sitzen bleiben. „Hoppla, das Gespenst heißt ja wie ich! ...“

Es darf unruhig werden, es darf gelacht werden, nie ist es aber ein Mitbrüllen, wie beim Kasperle-Theater, sondern es sind oft überlegte Einwürfe, ehrliche Meinungen. Und dann hat er sie auch schon wieder gefangen, mit seiner Stimme, seiner Mimik und der spannend aufgebauten Handlung seiner Stücke und es ist plötzlich wieder ganz, ganz still im Raum...

Sie berühren einen bis ins Innerste, diese Geschichten und wir reden immer noch lange Zeit später über die Eindrücke der Kinder. Die schönen, die spannenden, die lustigen Stellen im Stück, die tollen Ideen, die interessanten Gegenstände, mit denen er spielt.

Und manchmal entstehen eigene Geschichten mit den Gegenständen, die den Kindern wichtig sind. Dann werden Kartons vom Supermarkt geholt und umgebaut, ganz einfach geht das. Ja und schon ist das in Gang gekommen, was Theater im besten Falle leisten kann, dass man sich in die eigene Auseinandersetzung begibt. Vieles von Martin Hinders Ideen wird eingebaut, aber es entstehen auch neue eigene kreative Umsetzungen. Was will ich als Lehrerin noch mehr?"

(Sabine Meixner ist Lehrerin an der Freinet-Schule in Pattonville bei Ludwigsburg)

BauchLadenTheater Auftritt in Pattonville BauchLadenTheater Auftritt in Pattonville BauchLadenTheater Auftritt in Pattonville

Presse Senegal, Dakar, 2000

Pressereaktionen zum BauchLadenTheater - Workshop im Senegal im Jahre 2000:

(Klicken auf die Bilder = Vergrößerung)






Das Projekt 2000 im Senegal ....

Presse Litauen 2005